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Wochentag Veranstaltungsort Thema Zielgruppe Frei Verfügbarkeit Details
  15.02.2020 Samstag Dortmund Gewalt gegen Ärzte_innen und medizinisches Fachpersonal - Arztpraxis und Krankenhaus als Tatort Ärzte_innen, Medizinische Fachangestellte, Angehörige anderer medizinischer Fachberufe, Mitarbeiter_innen im Öffentlichen Gesundheitsdienst 42
Termin
Sa, 15.02.2020 09:00 - 16:00 Uhr

Veranstaltungsort

Kassenärztliche Vereinigung
Robert-Schimrigk-Str. 4-6
44141 Dortmund

Teilnehmergebühren

Arbeitslos/Elternzeit 175,00 €
Mitglied der Akademie für medizinische Fortbildung 199,00 €
Nichtmitglieder der Akademie für medizinische Fortbildung 239,00 €

Fortbildungspunkte
9 Punkte, Kategorie C

Wissenschaftliche Leitung
Dr. med. Karlheinz Fuchs

Anzahl der verfügbaren Plätze
42

Kontakt
Kerstin Zimmermann
 Telefon 0251929-2211
 zimmermann@aekwl.de


Gewalt gegen Ärzte_innen und medizinisches Fachpersonal - Arztpraxis und Krankenhaus als Tatort - Gewaltursachen/-dimensionen und Möglichkeiten des Handelns - Lösungen für einen sicheren Arbeitsalltag

Inhalt
Gewalt gegen ärztliches und nichtärztliches Personal stellt ein zunehmendes Problemfeld des medizinischen Alltags dar. In diesem Zusammenhang darf ich auf unser Symposium „Respektlos, aggressiv, gewalttätig: Helfer in Not!“ im Frühjahr d. J. verweisen, das deutlich gemacht hat, wie angespannt die Situation ist.
Viele Kolleginnen und Kollegen und auch Angehörige anderer Gesundheitsfachberufe in Notaufnahmen von Krankenhäusern und im niedergelassenen Bereich fühlen sich unsicher und hilflos. Zum Teil wurden sie in Ausübung ihres Berufs bereits selbst Opfer verbaler oder körperlicher Gewalt.
Vom Vorstand der Bundesärztekammer haben wir in einer Resolution mehr Schutz vor Gewalt für Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige anderer Gesundheitsberufe gefordert. Die Sicherheit von Ärztinnen und Ärzten sowie anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen ist unverzichtbare Voraussetzung für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung.
Jegliche Gewalt gegen Angehörige der Gesundheitsberufe ist gesamtgesellschaftlich zu ächten.
Diese Veranstaltung soll im interprofessionellen Ansatz substantiierte Grundlagenkenntnisse zu den verschiedenen Gewaltformen und ihre möglichen Auswirkungen vermitteln, die sogenannte Situation Awareness steigern, Möglichkeiten zur Gewaltprävention aufzeigen, best-practice-Ansätze liefern und die eigene Gewaltresilienz und Handlungsfähigkeit auch in der Akutsituation erhöhen. Wir wollen Ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Gewaltsituationen vermitteln.

Theorie
  • Gewaltbegriff
  • Formen der Gewalt/Dimensionen der Gewalt gegen medizinisches Personal in Deutschland
  • Gewaltursachen/rechtliche Aspekte
  • Möglichkeiten des Handelns/best practice der Gewaltprävention und -bewältigung
  • Gewalt aus polizeilicher Sicht
  • besondere Formen der Gewalt (Schlag - Schuss - Stich - Explosion - sexualisierte Gewalt)
  • Deeskalationsstrategien/Situation Awareness
  • polizeiliche Unterstützungmöglichkeiten
  • best practice aus polizeilicher Sicht
hands on
  • Präsentation von Gewaltmitteln im Kontext von Gewalt in Notaufnahmen, Arztpraxen und im Bereich des ärztlichen Bereitschaftsdienstes
    • Waffen, Sprengfallen etc.
    • Anschauungsmaterialien und Begehung eines präparierten „Gefährdungsraumes
Praktisches Handlungstraining in Gruppen (begrenzte Teilnehmerzahl)
  • Bewegen in unbekanntem Wohnumfeld
  • Bewegen in der Notaufnahme
  • Bewegen in der eigenen Praxis
  • Selbstbehauptung und Abwehr körperlicher Attacken/Hilfsmittel)
  • Unterschreitung des persönlichen „Wohlfühlraumes“ des Patienten/beim medizinischen Personal und dessen Folgen
  • Rolle des Patienten/des medizinischen Personals (Stichwort „provozierendes Opfer“ –Viktimologie)
  • Erkennen von Stresssituationen, die zu Gewalt und Aggression führen können


Zielgruppe
Ärzte_innen, Medizinische Fachangestellte, Angehörige anderer medizinischer Fachberufe, Mitarbeiter_innen im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Hinweis
Die Teilnahme nur am Vormittag ohne praktisches Handlungstraining ist möglich.
Für die praktischen Trainings ist die Teilnehmerzahl begrenzt! Tragen dafür bitte bequeme Kleidung.

Dokumente

Flyer Gewalt.pdf