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  Datum
Wochentag Veranstaltungsort Thema Zielgruppe Frei Verfügbarkeit Details
  28.04. - 03.05.2024 Sonntag/
Freitag
Borkum Psychotherapie der Traumafolgestörungen [CF 9]
Ärztinnen und Ärzte (*siehe Voraussetzung)
Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten
Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten
23
Termin
So, 28.04.2024 09:00 - 16:45 Uhr
Mo, 29.04.2024 09:00 - 16:45 Uhr
Di, 30.04.2024 09:00 - 16:45 Uhr
Mi, 01.05.2024 09:00 - 16:45 Uhr
Do, 02.05.2024 09:00 - 16:45 Uhr
Fr, 03.05.2024 09:00 - 15:30 Uhr

Veranstaltungsort

Kath. Gemeindehaus Maria Meeresstern
Kirchstr. 19
26757 Borkum

Teilnehmergebühren

Arbeitslos/Elternzeit 1535,00 €
Mitglied der Akademie für medizinische Fortbildung 1770,00 €
Nichtmitglied der Akademie für medizinische Fortbildung 1990,00 €

Fortbildungspunkte
73 Punkte, Kategorie K

Wissenschaftliche Leitung
Ute Bluhm-Dietsche
Dr. med. Thomas Haag

Anzahl der verfügbaren Plätze
23

Kontakt
Petra Pöttker
 Telefon 0251 929 2235
 poettker@aekwl.de


Psychotherapie der Traumafolgestörungen gem. Curriculum der BÄK (51 UE)

Inhalt

Belastende Lebensereignisse sind Bestandteil des menschlichen Daseins. Das Erleben von Traumata wie Unfälle, Gewalt, Missbrauch, Naturkatastrophen, Kriegseinsätze oder Flucht können zu großem psychischen Leiden führen und in Traumafolgestörungen münden. Um Patientinnen und Patienten mit Traumafolgestörungen angemessen zu versorgen, bedarf es umfassender gesicherter Kenntnisse in der Psychotraumatologie und in der Psychotherapie von Traumafolgestörungen. Zur psychotherapeutischen Kompetenz gehören u. a.  die Realisierung einer adäquaten therapeutischen Haltung, die professionelle Gestaltung einer therapeutischen Arbeitsbeziehung, die Durchdringung der Komplexität der Traumafolgen einer Patientin bzw. eines Patienten, die Berücksichtigung des Umfeldes und der Ressourcen sowie die fachkundige Anwendung einer Behandlungsmethode. Das vorliegende Curriculum bietet eine am aktuellen Stand der Psychotherapieforschung, Expertenempfehlungen und den Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung orientierte Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte mit psychotherapeutischer Weiterbildung und für Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten an, die es ermöglichst, vorhandene Kenntnisse und Erfahrungen systematische aufzufrischen und weiter zu vertiefen.

 

Im Rahmen des Curriculums werden den Teilnehmenden ein Teil der erforderlichen Supervisionsstunden angeboten. Weitere Stunden sollten in Form fortlaufender fallbegleitender Supervision bei anerkannten Supervisorinnen und Supervisoren absolviert werden. Im Curriculum der BÄK sind Supervisionen von eigenen Behandlungsfällen vorgesehen. Als Mindestvorgabe werden insgesamt 40 Behandlungsstunden bei 6 Fällen unter kontinuierlicher Supervision von mindestens 10 Stunden gefordert. 6 Fälle sind für das Abschlusskolloquium zu dokumentieren, 2 davon werden im Kolloquium besprochen.


  • Behandlung akuter Traumafolgestörungen und Kriseninterventionen
  • Behandlung der Non-Komplexen PTBS
  • Behandlung von komplexen Traumafolgestörungen
  • Interkulturelle Kompetenzen, Asyl- und Flüchtlingsthematik
  • Selbsterfahrung und Psychohygiene
 

Abschlusskolloquium – Münster

Kollegiales Fachgespräch (30 min.) - Anmeldung nach Abschluss aller Module möglich









Zielgruppe
Ärztinnen und Ärzte (*siehe Voraussetzung)
Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten
Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten


Voraussetzung

Kenntnisse in der Psychotraumatologie
Die Kenntnisse können über die Curriculare Fortbildung „Psychotraumatologie“ gem. Curriculum der BÄK (40 UE) oder über eine äquivalente Fortbildung nachgewiesen werden (Nachweis ist mit der Anmeldung vorzulegen).

*Ärztinnen und Ärzte mit der Gebiets- bzw. Zusatzbezeichnung
Psychotherapeutische Medizin
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Psychiatrie und Psychotherapie
oder der Zusatzbezeichnung „Psychotherapie“ oder „Psychoanalyse“
Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten



Sonstiges

Anreise: Samstag, 27. April 2024

Das Curriculum bietet für die in der vertragsärztlichen Versorgung psychotherapeutisch tätigen Fachärztinnen und Fachärzte, Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten die Möglichkeit, die gemäß Psychotherapie-Vereinbarung geforderte Qualifikation zur Durchführung von EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) im Rahmen einer Behandlung mit einem Richtlinienverfahren sowie die Strukturvoraussetzungen für die Teilnahme am Psychotherapeutenverfahren der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) zu erfüllen.

Die curriculare Fortbildung schließt für Mitglieder der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit einem ankündigungsfähigen Zertifikat "Psychotherapie der Traumafolgestörungen" ab. Teilnehmende aus anderen Kammerbereichen erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Die Termine der Webinare (12 UE) und des Abschlusskolloquiums werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.



eLearningzeiten
30. März bis 27. April 2024


Abschluss/Lernerfolgskontrolle

EMDR (min. 27 UE) / Supervision (min. 10 UE)

Zur vollständigen Erbringung aller Inhalte des Curriculums „Psychotherapie der Traumafolgestörungen“ der BÄK sind zusätzlich ein EMDR-Kurs von min. 27 UE sowie Supervisionen von eigenen Behandlungsfällen in einem Umfang von min. 10 UE nachzuweisen.

 

Das Curriculum der BÄK sieht zu den Supervisionen folgendes vor:

Als Mindestvorgabe werden insgesamt 40 Behandlungsstunden bei 6 Fällen unter kontinuierlicher Supervision von mindestens 10 Stunden gefordert. 6 Fälle sind für das Abschlusskolloquium zu dokumentieren, 2 davon werden im Kolloquium besprochen.



Referenten

Ute Jutta Bluhm-Dietsche
Dr. med. univ. Solmaz Golsabahi-Broclawski