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Wochentag Veranstaltungsort Thema Zielgruppe Frei Verfügbarkeit Details
  08.05.2022 Sonntag Borkum Krankheitsbilder berühmter Musiker: Hätte die moderne Medizin ihnen helfen können? [FS 13] Ärzte_innen, Psychologische Psychotherapeuten_innen und Interessierte 60
Termin
So, 08.05.2022 19:30 - 21:30 Uhr

Veranstaltungsort

Borkumer Fort- und Weiterbildungswoche
Veranstaltungsort noch offen 0
26757 Borkum

Teilnehmergebühren

Teilnehmergebühr 15,00 €

Fortbildungspunkte
2 Punkte, Kategorie A

Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. med. Hans-Joachim Trappe

Anzahl der verfügbaren Plätze
60

Kontakt
Jana Heßelmann
 Telefon 02519292206
 jana.hesselmann@aekwl.de


Krankheitsbilder berühmter Musiker: Hätte die moderne Medizin ihnen helfen können?

Inhalt
Seit Jahrhunderten begeistert die Musik großer Komponisten die Menschen in aller Welt und zieht Männer wie Frauen, Jüngere wie Ältere, Europäer wie Asiaten oder Amerikaner in ihren Bann. Viele kennen Namen wie „Bach, Mozart, Schubert oder Chopin“, um nur einige zu nennen und verbinden mit ihnen grossartige Musik, die erfreut, belebt und in eine andere Welt entführt. Biographien namhafter Komponisten liegen in vielfältiger Weise vor, Analysen unterschiedlichster Kompositionsformen und –stile beschäftigen Musikkenner seit langem. Relativ wenige Menschen wissen, wie und wo berühmte Komponisten gelebt haben, wie ihre Werke entstanden sind, ob sie gesund oder krank waren, und vorübergehende oder dauerhafte Krankheiten Einfluß auf ihre Werke hatten. Dass Beethoven seit Jugend Hörstörungen hatte, die bis zur Taubheit führten, ist hinlänglich bekannt. Aber warum kam es ab dem 25. Lebensjahr zu den schwerwiegenden Hörveränderungen? Waren es Infektionen? Lagen Veränderungen von Gefäßen und/oder Nerven, die das Hörorgan versorgen, vor? Führten Medikamente zu Schädigungen des Hörnerven oder wurde Beethoven gar mit Blei vergiftet? Wie beeinflußten diese für einen Musiker und Komponisten fatalen Veränderungen sein Leben und sein musikalisches Wirken? Führten sie zu Einsamkeit und/oder Verbittertheit oder trieben sie Beethoven gar in die Hand des Alkohols? Viele ungelöste Fragen – aber gibt es auch viele, oft nicht bekannte, wissenschaftlich begründete Antworten! „Alle meine Noten bringen mich nicht aus den Nöten, und ich schreibe Noten überhaupt erst aus Nöten“ ist ein Zitat, das von Ludwig van Beethoven überliefert ist und in wenigen Worten Einblicke in sein Leben geben, das von unglaublicher Kreativität, aber auch von chronischen Erkrankungen geprägt war. Hätte die moderne Medizin Beethoven oder anderen Komponisten helfen können? Diese und viele Fragen um Krankheitsbilder, Begleitumstände oder Behandlungskonzepte sollen in dem Seminar vorgestellt und besprochen werden.

Zielgruppe
Ärzte_innen, Psychologische Psychotherapeuten_innen und Interessierte

Hinweis
Zur Person: Prof. Dr. med. Jochen Trappe ist ein großer Kenner der Musik und ein leidenschaftlicher Musikliebhaber. Er selbst ist Organist und hat an vielen berühmten Orgeln dieser Welt gesessen, unter anderem an der Albert Schweitzer Orgel im Straßburger Münster, der Daniele-Giani-Orgel im Vatikan, an der Orgel der Erlöserkirche in Jerusalem sowie an der klangschönen Cavaillé-Coll-Orgel in der Kirche Saint Sulpice in Paris. Der Arzt und Musiker Hans-Joachim Trappe hat seine berufliche und kulturelle Leidenschaft in der Verbindung von Gesundheit und Musik wunderbar vereinen können.

Referenten

Prof. Dr. med. Hans-Joachim Maria Trappe