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  Datum
Wochentag Veranstaltungsort Thema Zielgruppe Frei Verfügbarkeit Details
  14.11.2020 Samstag Dortmund Migration und Medizin - Medizinische Besonderheiten im transkulturellen Kontext - Schwerpunkt Frauenheilkunde/ Geburtshilfe / Kinder- und Jugendmedizin

Ärzte_innen, Ärztliche Psychotherapeuten_innen, Psychologische Psychotherapeuten_innen, Psychologen_innen

24
Termin
Sa, 14.11.2020 09:00 - 16:30 Uhr

Veranstaltungsort

Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Robert-Schimrigk-Str. 4-6
44141 Dortmund

Teilnehmergebühren

Arbeitslos/Elternzeit 239,00 €
Mitglied der Akademie für medizinische Fortbildung 289,00 €
Nichtmitglied der Akademie für medizinische Fortbildung 329,00 €

Fortbildungspunkte
12 Punkte, Kategorie K

Wissenschaftliche Leitung
Milad Al-Tawil
Dr. med. Bernd Hanswille

Anzahl der verfügbaren Plätze
24

Kontakt
Kristina Schulte Althoff
 Telefon 0251 929 2220
 schultealthoff@aekwl.de


Migration und Medizin - Medizinische Besonderheiten im transkulturellen Kontext - Schwerpunkt Frauenheilkunde/ Geburtshilfe / Kinder- und Jugendmedizin - Anrechenbarer Baustein (Modul 6) auf das Fortbildungs-curriculum „Transkulturelle Medizin“ der ÄKWL (10 UE)

Inhalt

Die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zieht sich durch alle Fachgebiete der Medizin. Der Versorgungsbedarf dieser Patienten wächst angesichts weltweiter Migration und Flüchtlingsströme permanent. Noch hat die Vermittlung dafür benötigter Kompetenzen keinen hinreichenden Eingang in die medizinische Ausbildung gefunden. Transkulturelle Kompetenz zu vermitteln ist daher zentrales Anliegen der ärztlichen Fortbildung. Häufig sind Patienten mit fremdem kulturellen Hintergrund ganzheitlich und interdisziplinär zu betrachten. Ärztinnen und Ärzte unter transkulturellem Aspekt fit zu machen für die Diagnostik und Therapie sowohl somatischer als auch psychischer Erkrankungen und so das Management der Versorgung dieser Patienten zu verbessern ist zentrales Anliegen dieser Fortbildung.

Gynäkologische und geburtshilfliche Fragestellungen spielen in der Versorgung von Patientinnen mit Migrations-hintergrund eine nicht unbedeutende Rolle. Da alle Altersgruppen unter den Patientinnen vertreten sind, ist die gesamte Bandbreite des Faches Frauenheilkunde und Geburtshilfe zu berücksichtigen. Kultur, Religion, Tradition, Bildungs- und Sozialstatus können zuwandernde Familien ebenso prägen wie Herkunftsregion, die Gründe für die Emigration aus dem Heimatland bzw. die Immigration und der Weg nach Deutschland. Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte kommen allein, im engen Familienverband oder in Begleitung Dritter, oder werden in Deutschland geboren. Diese Diversität beeinflusst den Zugang zu gesundheitsförderlichen, aber auch zu den die Gesundheit gefährdenden Faktoren.

Die Inhalte der 5 UE umfassenden eLearningphase des Einführungsmoduls sind Voraussetzung für die Teilnahme an den Modulen (1-4 und 6). Zum Erwerb des Zertifikates „Transkulturelle Medizin“ sind alle Module nachzuweisen.
  • Fachgebietsspezifische Aspekte der Diagnostik und Differentialdiagnostik bei Patienten mit Zuwanderungsgeschichte - gynäkologische Erkrankungen und Fragestellungen in der Pubertät, genitale Fehlbildungen, Schwangerschafts- und Geburtshilfe, Vorsorge und Früherkennung, Tumordiagnostik / pädiatrische Betreuung in verschiedenen Altersstufen des Kindes- und Jugendalters
  • Spezifische Krankheitsbilder, deren Symptome, Differentialdiagnostik und Therapie, Adherence und Compliance bei Patienten mit Zuwanderungsgeschichte - Erkrankungen, die für die Herkunftsregion oder für den Reiseweg typisch sind, können für die Gesundheit von Schwangeren, Kindern und Jugendlichen mit aktueller Zuwanderungsgeschichte oder in der Reisemedizin bedeutsam sein
    Fallbeispiele aus dem klinischen Alltag
  • Übungen zur Gesprächsführung - Die Wahrnehmung und Schilderung von Symptomen, das Verständnis von notwendiger Diagnostik, die Akzeptanz einer Diagnose und ihrer Bedeutung für das Leben und das Verständnis einer notwendigen Therapie mit Compliance und Adherence sind bei Menschen mit Zuwanderungs-geschichte sehr unterschiedlich.


Zielgruppe

Ärzte_innen, Ärztliche Psychotherapeuten_innen, Psychologische Psychotherapeuten_innen, Psychologen_innen



Voraussetzung

Inhalte der eLearningphase (5 UE) des Einführungsmoduls „Migration und Medizin – Einführung in die transkulturelle Medizin“.



eLearningzeiten
16.10.-13.11.2020 (2 UE eLearning)

Hinweis

Curriculum „Transkulturelle Medizin – Interdisziplinäre Kompetenz im klinischen Alltag“ der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Das Modul Frauenheilkunde/Geburtshilfe / Kinder- und Jugendmedizin (Modul 6) ist ein anrechenbarer Baustein auf das Fortbildungs-curriculum „Transkulturelle Medizin“ der ÄKWL

Zum Erwerb des Zertifikates „Transkulturelle Medizin – Interdisziplinäre Kompetenz im klinischen Alltag“ (50 UE) gem. Curriculum der ÄKWL sind alle genannten Module (1-6) und die erfolgreiche Teilnahme an der Online-Lernerfolgskontrolle nachzuweisen.

Weitere Nachzuweisende Module:

  • Migration und Medizin – Einführung in die transkulturelle Medizin (Modul 1 und 2)
    am 11.06.2020 auf Borkum 

10 UE (5 UE Präsenz / 5 UE eLearning)

  • Medizinische Besonderheiten im transkulturellen Kontext: Schwerpunkt Allgemeinmedizin / Innere Medizin / Chirurgie (Modul 3)
    am 31.10.2020 in Münster
  • Medizinische Besonderheiten im transkulturellen Kontext: Schwerpunkt Neurologie und Psychiatrie (Modul 4) am 12.06.2020 auf Borkum
  • Das Fremde zwischen Neu-Gier und Neu-Angst – Kommunikative Aspekte der transkulturellen Medizin (Modul 5) auf Anfrage

je 10 UE (8 UE Präsenz / 2 UE eLearning)

Nähere Informationen zum Curriculum erhalten Sie hier: www.akademie-wl.de/qualifikationen