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  Datum
Wochentag Veranstaltungsort Thema Zielgruppe Frei Verfügbarkeit Details
  02.12. - 13.03.2027 Mittwoch/
Samstag
Lernplattform ILIAS Psychiatrie und Psychotherapie für Medizinische Fachangestellte 20
Termin
Mi, 02.12.2026 14:30 - 17:45 Uhr
Sa, 19.12.2026 09:00 - 14:30 Uhr
Mi, 13.01.2027 14:30 - 17:45 Uhr
Mi, 20.01.2027 14:30 - 17:45 Uhr
Sa, 27.02.2027 09:00 - 17:00 Uhr
Sa, 06.03.2027 09:00 - 17:00 Uhr
Sa, 13.03.2027 09:00 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort

Virtuelle Präsenz/Webinar

über die Lernplattform ILIAS

Teilnehmergebühren

inkl. Modul 1 + 2 und mit Vertiefung Neurologie: Arbeitslos / Elternzeit 1167,00 €
inkl. Modul 1 + 2 und mit Vertiefung Neurologie: Praxisinhabende Mitglied der Akademie oder des BND e.V. oder Teilnehmende Mitglied des vmf 1416,00 €
inkl. Modul 1 + 2 und mit Vertiefung Neurologie: Praxisinhabende Nichtmitglied 1666,00 €
inkl. Modul 1 + 2: Arbeitslos / Elternzeit 882,00 €
inkl. Modul 1 + 2: Praxisinhabende Mitglied der Akademie oder des BND e.V. oder Teilnehmende Mitglied des vmf 1071,00 €
inkl. Modul 1 + 2: Praxisinhabende Nichtmitglied 1261,00 €
ohne Modul 1 + 2 und mit Vertiefung Neurologie: Arbeitslos / Elternzeit 984,00 €
ohne Modul 1 + 2 und mit Vertiefung Neurologie: Praxisinhabende Mitglied der Akademie oder des BND e.V. oder Teilnehmende Mitglied des vmf 1194,00 €
ohne Modul 1 + 2 und mit Vertiefung Neurologie: Praxisinhabende Nichtmitglied 1404,00 €
ohne Modul 1 + 2: Arbeitslos / Elternzeit 699,00 €
ohne Modul 1 + 2: Praxisinhabende Mitglied der Akademie oder des BND e.V. oder Teilnehmende Mitglied des vmf 849,00 €
ohne Modul 1 + 2: Praxisinhabende Nichtmitglied 999,00 €

Wissenschaftliche Leitung
Dr. med. Klaus Gehring
Dr. med. Sabine Köhler

Anzahl der verfügbaren Plätze
20

Kontakt
Martin Wollschläger-Tigges
 Telefon 0251 929 2242
 martin.wollschlaeger-tigges@aekwl.de


Psychiatrie und Psychotherapie für Medizinische Fachangestellte (80 UE) gemäß Curriculum der Bundesärztekammer

Inhalt
Auf dem Gebiet der Psychiatrie und Psychotherapie nimmt die Anzahl älterer und chronisch kranker Patientinnen und Patienten kontinuierlich zu, deren intensive Versorgung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die notwendige Verkürzung von Liegezeiten im stationären Bereich führt darüber hinaus zu einer zunehmenden Verlagerung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung in den ambulanten Sektor. Die Inanspruchnahme von psychiatrisch-psychotherapeutischer Diagnostik und Behandlung hat aufgrund erfreulicher Entstigmatisierungseffekte in den vergangenen Jahrzehnten bereits deutlich zugenommen und ist weiterhin wachsend. Leistungen, die in der Vergangenheit untrennbar mit einer stationären Behandlung verknüpft waren, werden inzwischen nahezu flächendeckend ambulant erbracht.
Dabei kommt der Versorgung der Patientinnen und Patienten in deren gewohnten Lebensumfeld und die Erhaltung der Behandlungsqualität eine besondere Rolle zu. Versorgungsmodelle mit der Möglichkeit, intensivierte ambulante Behandlungen zu gewährleisten, wurden durch Veränderungen der Rahmenbedingungen im SGB V auf den Weg gebracht. Durch die Übernahme von Koordinierungsaufgaben und delegierbaren ärztlichen Leistungen spielen MFA eine wichtige Rolle in der ambulanten Behandlung.
Das vorliegende Musterfortbildungscurriculum berücksichtigt die beschriebenen Entwicklungen und basiert auf den speziellen Anforderungen im Fachgebiet der Psychiatrie und Psychotherapie.
Die Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL und der KVWL bietet das Fortbildungscurriculum in Zusammenarbeit mit dem BVDP, dem BVDN und dem BDN an.

 
Inhalte
Modul 1 (8 UE)
Kommunikation und Gesprächsführung+*
Modul 2 (8 UE)
Wahrnehmung und Motivation+*
Modul 3 (6 UE)
Basiswissen neuro-psychiatrischer Erkrankungen und Komorbiditäten+
Modul 4 (4 UE)
Notfälle – internistische, neurologische und psychiatrische Notfälle+
Modul 5 (3 UE)
Psychiatrisch-psychotherapeutische Diagnostik     und Verlaufskontrolle
Modul 6 (3 UE)
Fachspezifische Behandlungsstrategien
Modul 7 (4 UE)
Unterstützungsangebote vermitteln+
Modul 8 (2 UE)
Sozialmedizinische Aspekte der Versorgung von Menschen mit psychischen und neurologischen Erkrankungen, Einbezug weiterer SGB+
Modul 9 (4 UE)
Rezidivprophylaktische Maßnahmen / Vermeidung von Zwangsmaßnahmen+
Modul 10 (2 UE)
Arzneimittel-, Heil- und Hilfsmittelverordnungen+
Modul 11 (4 UE)
Rechtliche Aspekte in der Psychiatrie und Neurologie+
Modul 12 (4 UE)
Prävention psychiatrischer und neurologischer Erkrankungen+
Modul 13 (20 UE)
Spezialwissen psychiatrischer Erkrankungen und Komorbiditäten – Vertiefung der Kenntnisse über Erkrankungen im Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie aus Modul 3
Modul 14 (8 UE)
Spezialwissen Demenz+

+ Die Module 1-4, 7-12 sowie 14 entsprechen inhaltlich und vom Umfang dem Musterfortbildungscurriculum „Neurologie“ für Medizinische Fachangestellte und sind wechselseitig anrechnungsfähig.

* Die Module 1 „Kommunikation und Gesprächsführung“ (8 UE) und 2 „Wahrnehmung und Motivation“ (8 UE) müssen gesondert nachgewiesen werden und sind nicht Bestandteil dieses Fortbildungsangebotes. Die Akademie bietet die Module 1-2 regelmäßig an.
 

Wissenschaftliche Leitung
Dr. med. Sabine Köhler, Jena, FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN)
Dr. med. Klaus Gehring, Itzehoe, FA für Neurologie, FA für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN)

Referierende
Dr. med. Doris Augustin-Reuß, Solingen, FÄ für Neurologie, FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie sowie 1. Vorsitzende des BVDN-Landesverband Nordrhein
Dr. med. Alice Engel, Nierstein, FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie
Dr. med. Tobias Herrmann, Ulm, FA für Anästhesiologie, ZB Intensivmedizin
Dipl. Psych. Julia Kugler, Sendenhorst, Psychologin, Trainerin und Coach
Dr. med. Michael Meyer, Recklinghausen, FA für Psychiatrie und Psychotherapie, Beisitzer des BVDN-Landesverband Westfalen
Stefanie Oberfeld, Telgte, FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie, FÄ für Neurologie, Demenzbeauftragte der ÄKWL
Dr. med. Timo Pauli, MBA, Berlin, FA für Neurologie, FA für Psychiatrie und Psychotherapie
Dr. med. Christa Roth-Sackenheim, Andernach, FÄ für Neurologie, FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie, FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Stellvertretende Vorsitzende des BVDN
Prof. Dr. med. Markus Weih, Nürnberg, FA für Neurologie, FA Psychiatrie und Psychotherapie, 1. Vorsitzender des BVDN-Landesverband Bayern
Dr. med. Carolin Zimmermann, München, FÄ für Neurologie, FÄ für Nervenheilkunde

 

Organisatorische Leitung
Christoph Ellers, B.A., Leiter Ressort Fortbildung der ÄKWL, Münster



Ziele
Medizinische Fachangestellte erwerben folgende Handlungskompetenzen. Sie 
  • wirken bei der Vorbereitung, Überwachung und Nachbereitung von Diagnose- sowie Therapiemaßnahmen fach- und situationsgerecht mit,
  • erfassen und dokumentieren bei chronischen und zumeist progredient neuropsychiatrischen Erkrankungen die Ressourcen und Defizite bei Patientinnen und Patienten mit Hilfe standardisierter Tests,
  • leiten bei der Medikamenteneinnahme an, überwachen und dokumentieren diese,
  • unterstützen Ärztinnen und Ärzte bei der Vorbereitung von Fallkonferenzen,
  • können Notfallsituationen erkennen und entsprechende Maßnahmen mit ärztlicher Absprache einleiten sowie in besonderen Situationen angemessen reagieren und kommunizieren,
  • Können Stigmata und Besonderheiten psychiatrisch Erkrankter einordnen und reagieren sowie kommunizieren situationsgerecht mit den Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen,
  • führen Haus- und Heimbesuche im Auftrag des Arztes /der Ärztin durch,
  • koordinieren die Behandlungsmaßnahmen im Gesamtkontext der bio-psycho-sozialen Versorgung,
  • vermitteln und organisieren gruppentherapeutische Angebote im Versorgungsbereich,
  • ordnen das Lebensumfeld von Patientinnen und Patienten ggf. unter Einbeziehung relevanter Bezugspersonen situationsgerecht ein,
  • beraten und unterstützen Patientinnen und Patienten bei präventiven Maßnahmen,
  • wirken bei Schulungs- und Psychoedukationsmaßnahmen für Patientinnen und Patienten und deren Angehörige mit und planen deren Durchführung,
  • leisten Beratung und Unterstützung in sozialen Fragen, z. B. zur Hilfsmittelversorgung, zu Versorgungsamtsleistungen, zur Rehabilitation, zu Selbsthilfegruppen, Teilhabeleistungen etc.,
  • pflegen die Kontakte und Netzwerke zu anderen Versorgungseinrichtungen und/oder Beratungsstellen und vermitteln die Patientinnen und Patienten entsprechend,
  • setzen im Sinne des „lebenslangen Lernens“ neues Wissen, neue Methoden sowie Arbeitstechniken und -verfahren selbstständig um.


Voraussetzung
Teilnahmevoraussetzung ist die Berufsausbildung und erfolgreiche Prüfung zur/zum Medizinischen Fachangestellten oder die Berufsausbildung und erfolgreiche Prüfung in einem vergleichbaren medizinischen Fachberuf. Darüber hinaus sollen mindestens zwei Jahre einer Berufstätigkeit in der ambulanten oder stationären psychiatrischen bzw. nervenärztlichen Versorgung nachgewiesen werden.


Hinweis
Die Fortbildungsveranstaltung ist vollständig anrechnungsfähig auf den medizinischen Wahlteil im Rahmen der beruflichen Aufstiegsqualifikation „Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung“.
Die Module 1 „Kommunikation und Gesprächsführung“ (8 UE) und 2 „Wahrnehmung und Motivation“ (8 UE) müssen gesondert nachgewiesen werden und sind nicht Bestandteil dieses Fortbildungsangebotes.
Die Akademie bietet die Module 1 und 2 regelmäßig an.
 
 
Förderungsmöglichkeit:
  • Bildungsscheck 2.0


eLearningzeiten
Modul 3 (6 UE): So., 15.11. -Di., 01.12.2026
Modul 8 (2 UE): Do., 14.01. -Di., 19.01.2027
Module 10-13 (14 UE): Do., 21.01. - Fr., 26.02.2027


Abschluss/Lernerfolgskontrolle

Die Veranstaltung schließt mit einer Lernerfolgskontrolle ab.



Kooperationspartner
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem
Berufsverband Deutscher Neurologen e. V. (BDN)
Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN)
Berufsverband Deutscher Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie e.V. (BVDP) 


Sponsoring/Unterstützung
Der Berufsverband Deutscher Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie e.V. (BVDP) unterstützt die Fortbildung mit Sponsorengeldern in Höhe von 15.000,00 EUR. Sponsoren sind die Firmen Lilly Deutschland GmbH und Eisai GmbH.


Tags
MFA; Modul; Wahlteil; Fachwirt; Fachwirtin; EVA; NäPa; fachärztlich; Entlastende Versorgungsassistentin; Spezialisierungsqualifikation; Bundesärztekammer; Delegation; Psychiatrie; Psychotherapie; Nervenheilkunde